Dakshinkalitempel, eine Pilgerstätte für Kali für Hindus

Dakshinkalitempel, eine Pilgerstätte für Kali für Hindus

Der Hindu-Tempel Dakshinkali der Göttin Kali liegt etwa 20 Km südlich von Kathmandu in einem Tal mit einem kleinen Fluss. Auf dem Weg hinunter zum Tempel gibt es viele kleine Verkaufsstände. Im Tempel werden Tieropfer für die Göttin Kali dargebracht. Hierher bringen die gläubigen Hindus Opfertiere wie Ziegen oder Geflügel, die dann im Kali-Tempel geköpft werden, hier fließt Blut. Den Kopf bekommt die Hindu-Göttin Kali, den Tierkörper nehmen die Leute als Festbraten wieder mit, nachdem dieser gleich in einem Schlachthaus von Dakshinkali in Stücke zerlegt wurde. Wer das Opferblut sehen kann, sollte Sonnabend oder Dienstag von Kathmandu nach Daksin-Kali fahren.
Kali ist im Hinduismus die Göttin des Todes und der Zerstörung. Schakale sind ihre Begleittiere. Sie hat eine Halskette aus Totenschädeln und trägt einen Rock aus abgeschlagenen Armen. Aber im Gegensatz dazu ist eine Hand von Kali erhoben für eine segnende Handgeste (Mudra) die sagt: Fürchtet euch nicht. Das soll bedeuten, dass ohne Zerstörung nichts Neues entsteht. Leben und Tod bestehen als untrennbare Einheit. Ein weiterer berühmter Hindutempel ist neben dem Dakshinkalitempel Pashupatinath in Kathmandu.

Hindus tragen oft eine Markierung auf der Stirn, die Tika oder Pottu heißt. Das Tragen des Tika ist mit dem Hinduismus verbunden. Das Tika auf der Stirn ist ein frommes Symbol der hinduistischen Religion. Oft ist es einem bestimmten Gott gewitmet, der vom Träger angebetet wird. Ein einfache rote göttliche Markierung zwischen den Augenbrauen ist ein Segen des Gottes. Dieser Punkt ist der Sitz des Gedächtnisses und des Denkens.

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