Buddha und die große Religion des Buddhismus
Bis zu 500 Millionen Menschen auf der Welt sind Buddhisten. Damit ist der
Buddhismus nach dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus die
viertgrößte Religion auf der Erde.
Wer war eigentlich Buddha? Er hat als Siddhartha Gautama wirklich
gelebt und im Laufe seiner Lebensjahre viele Erkenntnisse gesammelt und
weitergegeben. So hat er durch seine eigene Energie und Kraft die
Reinheit und einen vollkommenen Geistes erreicht. Damit konnte
Buddha den Kreislauf vom ewigen Wiedergeborenwerden durchbrechen und
durch Erlangung vollkommener Weisheit in das Reich Nirvana eintreten.
Buddha (der Erwachte)
Buddha lebte im 5. oder 4. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien. Er war der Sohn des Herrschers von Shakya, zählte also nicht zu den Armen.
Er erkannte, dass Leiden und Schmerzen, Krankheit und Tod untrennbar an das Leben gekoppelt ist. Daraus ergaben sich wichtige Aspekte für die nach ihm benannte Religion des Buddhismus.
Der Buddhismus sagt: Jedes Lebewesen hat einen endlosen Kreislauf (Samsara) von Geburt und Wiedergeburt. Ziel des Buddhismus ist, durch vorbildliches Verhalten, durch Meditation und Mitgefühl und Weisheit diesen Kreislauf zu durchbrechen. Einsicht soll Leid und Unvollkommenheit ersetzen. Damit möchten Buddhisten das Nirwana erreichen, die Beendigung des Wiedergeboren werden.
Fast könnte man es mit dem himmlischen Paradies der Christen vergleichen.