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Den Schrein Charar e Sharif finden Sie auf dem Weg nach Yusmarg.
Charar e Sharif.
Am heiligen Tag des Eid-al-Azha, dem 10. Mai 1995, wurde der aus dem 14. Jahrhundert stammende muslimischen Schrein von Scheich Noorud-Din Wali,
einem Schutzpatron von Kaschmir, in der Stadt Charar-e-Sharief 30km südwestlich der Hauptstadt Srinagar zerstört.
Wie kam es dazu?
Major Mast Gul begann im Februar seine Soldaten auf eine große Operation vorzubereiten.
Er und seine Männer nahmen das ganze Dorf und die umgebenden Bergrücken und Schluchten ein.
Major Mast Gul wurde dabei von der Hizbul Mujahideen unterstützt.
Dann begannen mehrere Monate Kämpfe seiner Männer und der Hizbul Mujahideen gegen die indische Armee.
Am 10. Mai vernichteten während der Kämpfe zwischen indischen Truppen und den Milizen Brände rund 2.000 Häuser.
Dabei wurde der Ort und auch der Schrein Charari Sharief zerstört.
Einige überlebende Einwohner sagten damals aus, dass die Armee den 550 Jahre alten und sehr heiligen Schrein Charar e Sharif niedergebrannt haben soll.
Sie hätten gesehen, wie Flugzeuge am 8. Mai 1995 Schießpulver herunterstreuten.
Später dann haben sie wohl Granaten abgeworfen und so das ganze Dorf und den Schrein in Brand gesetzt.
Dannach wurden auch die Orte Chukur und Bandipore, wo auch der Schrein von Alhaj Qawasar Naqashbandi und eine Moschee
bis auf die Asche niedergebrannt wurden, zerstört.
Am 11. Mai 1995 konnten Major Mast Gul und der Rest der Hizbul Mujahideen aus der Gegend, und das trotz Umzinglung durch die indische Armee, fliehen.
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