Bilder aus Indien sind Gesichter von Menschen vieler Völker

Bilder aus Indien sind Gesichter von Menschen vieler Völker

Das Leben der Menschen in Indien mit z.Z. 1,2 Milliarden Einwohnern erschließt sich Ihnen in seiner großen Vielfalt dann, wenn Sie hinter die öffentliche Touristenkulisse dieses Landes schauen können. Jedes Gesicht erzählt die Geschichte eines Schicksals, manchmal voller Mühsal, aber auch von einer oft herzlichen Freundlichkeit: Bunt, und doch nicht schillernd. Mit den Menschen in Asien können Sie unvergessliche Momente erleben, spannend und manchmal abenteuerlich. Diese prägen sich unvergänglich ein. Man kann Indien nur lieben oder hassen. Ein Dazwischen werden Sie kaum finden. Indien ist nicht nur das Land mit den meisten Göttern und der größten religiösen Vielfalt, hier leben auch viele verschiedene Völker mit oftmals eigenen Sprachen.
Bilder aus Indien. Tradition und Religionen.
Es soll jeden Tag irgendwo in diesem großen Land Indien ein Fest oder Festival geben. Der Hinduismus macht es möglich. Das liegt daran, dass es in Indien selbst in jedem kleinen hinduistisch geprägten Dorf eine eigene Gottheit geben kann, aber auch am uferlosen Kastensystem der Hindus. Natürlich hat Indien auch rein islamische Gegenden, in denen es wunderschöne Moscheen gibt, wo strenger Monotheismus und der Ramadan eingehalten werden. (z.B. in Kashmir ohne Ladakh). Der Islam breitete sich seit etwa 997 n.Chr. von Norden kommend über Indien aus. Indien hat weltweit die drittgrößte muslimische Bevölkerung.

Als weiteres fallen Besuchern in Indien noch die Moscheen der Sikh (Schüler oder Jünger) ins Auge. Manch bärtige Turbanträger gehört zu dieser Religionsgruppe. Die Lehre der Sikh wurde von Guru Nanak im 15. Jahrhundert im Punjab gegründet. Die Sikh- Religion hat heute über 20 Millionen Anhänger. Tägliche Meditation über Gott, das Ethos der Arbeit als brüderlicher Dienst an der Menschheit, das Miteinanderteilen des ehrlich Erworbenen und die wohl einmalige Gleichstellung von Mann und Frau sind hier die herausragenden Glaubensideale. Etwa seit 1699 wurde aus den Sikh eine sakrale Kampfesbruderschaft mit Waffendienst. "Wenn alle Mittel versagen, dann ist es gerechtfertigt, das Schwert zu ergreifen." So kamen zum Auftreten der Bruderschaft zum Turban (Kes) und dem Armreifen aus Eisen (Kara) noch das Schwert zur Selbstverteidigung (Kripan) hinzu. In einem Heiligtum in Ladakh getroffen: Sikh Soldaten
Nicht zu vergessen sind die in Indien als Flüchtlinge anerkannten über 100.000 lebenden Exiltibeter, die den Buddhismus verstärkt wieder nach Indien getragen haben. Übrigens ist die indische christliche Kirche älter als die europäische. Thomas, der Apostel Jesu ist 53 nach Chr. nach Indien gekommen und hat in Kerala christliche Zentren gegründet. Dort sind die Thomaschristen auch heute noch in großer Zahl zu finden.

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