Erdbeben 2015 in Nepal

Erdbeben 2015 in Nepal

Bilder vom schreckliches Erdbeben in Nepal. Pictures of the terrible earthquake in Nepal

Das Erdbeben in Nepal hatte eine Stärke von 7,8. Am Sonnabend, dem 25.04.2015 um 11.56 Uhr ereignete sich ein furchtbares Erdbeben in Nepal. Das Epizentrum lag etwa 35 Kilometer östlich von Lamjung. Starke Erdstöße traten auch in Kathmandu auf, die viele Häuser und auch die alten Tempel zusammenstürzen ließen. Viele Rettungsteams sind unterwegs, meist ohne Unterstützung durch staatliche Stellen. Die versagen in Nepal leider allzu oft.
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Erdbeben im Himalaya

Viel ließt man über die Rettung von Bergsteigern. Aber was ist mit den vielen Betroffenen der in großer Armut lebenden Bevölkerung? Wie wird die Ernährungslage der kommenden Monate? Wie viele Menschen haben ihre Ernährungsgrundlage verloren?

Der Boden bebte im Umkreis von 300 Kilometern so schwer, dass tausende Gebäude einstürzten und viele Menschen ums Leben kamen oder verletzt wurden. Kathmandu liegt nun drei Meter südlicher und fast einen Meter höher als zuvor.

Die Indisch-Australische Kontinentalplatte schiebt sich stetig einen Millimeter pro Woche in die Eurasische Platte und hebt den Himalaya immer weiter in die Höhe. Neben zu erwartenden Nachbeben besteht ein hohes Risiko weiterer schwerer Erdbeben im Himalaya.

Das neue Erdbeben am Dienstag, dem 12.05. mit einer Stärke von 7,3 hat besonders die Provinz Dolakha verwüstet. In der Stadt Charikot steht fast kein Haus mehr. Ich bin sehr besorgt um meine Freunde in der Stadt, wo ich so oft zu Gast sein durfte. Auch 3 unserer Patenkinder wohnen dort in den Bergen, von Ihnen habe ich auch keinerlei Nachrichten. Die alten Bauernhäuser in den Bergdörfern der Patenkinder waren bereits beim ersten starken Beben ganz oder teilweise zerstört. Und nun beim zweiten Beben waren die Orte dem Epizentrum sehr nahe. Hoffentlich bekommen die Menschen genug Zeltplanen, um sich vor den starken Monsunregen zu schützen. In die sehr verstreut liegenden Dörfer wird wohl so schnell keine Hilfe kommen, da die meisten Wege für Fahrzeuge nicht passierbar sind.
Hoffen wir, dass die Menschen nun nach dem zweiten starken Beben ihren Glauben und die Hoffnung nicht aufgeben.

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