Kloster Hemis und Thiksay in Ladakh, buddhistische Klöster im Himalaya

Kloster Hemis und Thiksay in Ladakh, buddhistische Klöster im Himalaya

Ein sehr berühmtes Kloster in Ladakh ist das Hemis-Kloster (Changchub Samstangling). Von Leh entlang des Indus kommen sie nach 40 km zur Hemis Gompa der Rotmützen-Sekte. In Karu überqueren sie den Fluss und fahren bergauf bis über 3000 m. Hemis ist besonders für sein Festival am Geburtstag von Guru Padmasambhava bekannt. Aller 12 Jahre wird hier ein berühmter Schatz von Ladakh, ein sehr großes Thangka von der obersten Terrasse über die fünfstöckige Fassade herabgelassen. Im Hemis Kloster finden im Sommer Maskentänze statt. Das Kloster Hemis besitzt eine wertvolle Bibliothek und schöne Fresken. Hemis soll angebliche Ziel einer Wanderung Jesus Christus gewesen sein, was auf alte Klosterschriften in Hemis zurück geht.
Ebenfalls in der Nähe des Indus bei Leh liegt das Thiksay Kloster, eines der schönsten Klöster in Ladakh. Erbaut wurde es im 15. Jahrhundert und gehört der Gelug-pa Sekte (Gelbmützensekte). Führer der Gelbmützen, die den Weg des Tantra auf der Suche nach Weisheit geht, ist der Dalai Lama als Inkarnation des Bodhisattva Avalokiteshvara.

Der Abt im Thiksay Kloster ist jeweils eine Reinkarnation des Khanpo Rimpoche. Das Kloster Thiksay in 3300 m Höhe hat 12 Stockwerke, ein Gästehaus mit Resaurant ist für jeden offen. Vom Kloster bietet sich ihnen ein wunderbarer Blick auf das Indus-Tal mit der kleinen grünen Oase und der sie umgebenden steinigen, trockenen Wüste.

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